Beim sehnsüchtigen Gedanken an Reisen und Sommer tauchen häufig Bilder von weißen Stränden im Kopf auf, von grünen Naturlandschaften und idyllischen Städten am azurblauen Meer. Diese Bilder sind an einigen Orten im Mittelmeer keine Wunschfantasie, sondern Realität: Auf den Balearischen Inseln.

Perlen des Mittelmeers

Im westlichen Mittelmeer liegen über 150 Inseln: die Balearen. Fünf der Mittelmeerinseln sind bewohnt, für ihre warmen Temperaturen, atemberaubenden Strände und Landschaften berühmt und ein beliebtes Urlaubsziel. Das mediterrane Klima und Gradzahlen, die im Sommer bis auf die 40-Grad-Marke klettern, eignen sich perfekt für Meer- und Badefreunde, für Wanderer oder Radfahrer ist vor allem die Zeit von März bis Mai mit durchschnittlich 20 Grad ideal.

 

Mallorca

Die größte der Balearischen Inseln ist eines der beliebtesten Reiseziele weit über die Grenzen Spaniens hinaus. Das liegt an der Vielseitigkeit der Insel: Hier gibt es alles, was das Urlauberherz begehrt. Man kann am Ballermann feiern gehen, lange Wanderungen oder Klettertouren durch verwunschene Landschaften unternehmen, im azurblauen Meer baden, die Hauptstadt Palma de Mallorca besuchen oder sich auf einer der vielen Leihstationen Mallorcas ein Fahrrad schnappen und einen Radurlaub auf Mallorca machen: Alles ist möglich.

Menorca

Auf der Insel Menorca, die nicht so stark vom Massentourismus geprägt ist, können Reisende eine traumhafte Natur durchwandern. Sie steht zur Hälfte unter UNESCO-Schutz mit ihren Buchten, den Schluchten und Höhlen, weiten Feuchtgebieten, kleinen Fischerörtchen und langen Stränden. Die östlich gelegene Hauptstadt Menorcas, Mahón, ist nicht nur von einer entzückenden Altstadt mit zahlreichen Museen, Kirchen und engen, romantischen Gässchen geprägt, sondern auch von dem zweitgrößten Naturhafen der Welt. Hier kann man auf einen Katamaran klettern und die Insel vom Wasser aus besichtigen.

Ibiza

Die drittgrößte Baleareninsel ist nicht nur eine bekannte Partyinsel, sondern seit 1999 UNESCO-Welterbe. Diese Auszeichnung erhielt die Insel aufgrund des Reichtums an Tieren und Pflanzen, die sich in der Natur Ibizas finden, aber auch wegen ihres Kulturerbes. Die Altstadt Ibizas lässt das Herz jedes (Hobby-)Historikers höherschlagen, noch mehr die Nekropole von Puig des Molins, die noch aus der Zeit der Phönizier stammt, ebenso das zugehörige Museum, das in die Bestattungsriten lang vergessener Völker einführt.

 

Formentera

Südlich von Ibiza liegt die kleinere Baleareninsel Formentera, der ideale Ort für jene, die nach Ruhe, Badespaß und weitestgehend unberührter Natur suchen. Da Formentera keinen eigenen Flughafen hat, erreicht man sie am besten mit der Fähre von Ibiza aus. Die Insel ist zwar nur 82 km² groß, aber dennoch für Besucher bestens ausgestattet, unter anderem mit vielen kleinen Strandbars und malerischen Wander- oder Radfahrwegen, die „Circuitos Verdes“ genannt werden, die „Grünen Routen“. Außerdem befindet sich auf Formentera einer der schönsten Strände Europas, der Playa de ses Illetes.

 

Cabrera

Diese kleinste der Baleareninseln, südlich von Mallorca gelegen, ist bloß um die 15 km² groß und zählt wenige Einwohner. Nur die wenigsten Urlaubswütigen haben diese Insel auf dem Schirm, weshalb sie auch vom Tourismus so gut wie unberührt bleibt. Wer sich also nach etwas Abgeschiedenheit sehnt und seine Zeit meistens allein in wunderschönen Buchten und auf begrünten Hügeln genießen möchte, ist auf der kleinen Cabrera genau richtig.

 

Ob es nun also das Badeparadies Formentera sein soll, Ruhe auf Cabrera, der Wander- und Radurlaub auf Mallorca, ob man auf Ibiza feiern oder Strände auf Menorca genießen möchte – wer einmal die Baleareninseln, die Perlen des Mittelmeers, besucht hat, wird immer wieder zurückkommen.